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Die Kirche in Heiligenkirchen

Produktinformationen "Die Kirche in Heiligenkirchen"

Die Kirche in Heiligenkirchen
karolingisch – romanisch – gotisch

Die eindrucksvolle kleine Dorfkirche von Heiligenkirchen bei Detmold hat eine lange Geschichte, die in der Karolingerzeit beginnt. Der Bauhistoriker Joachim Kleinmanns hat die Ergebnisse einer archäologischen Untersuchung der 1960er Jahre, neue dendrochronologische Ergebnisse, eigene Bauuntersuchungen sowie zahllose Schrift- und Bildquellen ausgewertet. Alle Bauphasen vom Beginn um 800 über den romanischen Neubau, die Erweiterungen der Hoch- und Spätgotik, eine adelige Gruft der Barockzeit und die Restaurierungen vom Historismus bis in die Gegenwart werden erstmals umfassend präsentiert. 160 farbige Abbildungen, Zeichnungen, Fotos und Pläne illustrieren den Text und stellen das Bauwerk von den Anfängen bis in die Gegenwart dar. 


Autor: Kleinmanns, Joachim

Herausgeber: Heimatverein Heiligenkirchen e.V. 

Verlag: Michael Imhof Verlag

 ISBN-13 978-3-7319-1624-6

120 Seiten; Format: H 29,7 cm x B 21,2 cm; Gewicht: 800 g; Festeinband, 141 farbige und 19 schwarz-weiße Abbildungen


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1000 Jahre Heiligenkirchen, 1015-2015
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Festschrift 2015 Redaktion: Dr. Gerd Bakker, Heinrich Lükermann, Harald Meierjohann, Bernd Meier zu Biesen, Pfarrer Detlef Harth, Christoph Pompe, Vera Sarembe-Ridder, Günther Zahn, Werner Zahn Herausgeber: Heimat- und Verkehrsverein Heiligenkirchen e. V. Layout: Eckhard Rakemann Druck: Bösmann Medien und Druck GmbH & Co. KG Umfang: 112 Seiten mit zahlreichen Schwarzweiß- und Farbabbildungen Format: 21,0 x 21,0 cm Gewicht: 380 g

Regulärer Preis: 10,00 €
Ev.-ref. Kirche Heiligenkirchen
Ev.-ref. Kirche Heiligenkirchen

aus der Reihe: Lippische Kulturlandschaften, Heft Nr. 30 Gemeinsam mit dem Detmolder Ortsteil feiert in diesen Tagen auch eine der schönsten und ältesten Dorfkirchen Lippes ihr 1000-jähriges Jubiläum: Heiligenkirchen. In einer Urkunde, die 1015 oder kurz danach entstand, wird der altsächsische Ortsname „Halogokircan“ erstmals erwähnt. Er bedeutet soviel wie „bei der Kirche der Heiligen“. Die Heiligen – das waren die Heiligenkirchener Schutzpatrone Cosmas und Damian, ein Brüderpaar. Das heutige Gotteshaus ist im Kern eine romanische Kirche des späten 12. Jahrhunderts, die mehrfach erweitert und umgebaut wurde. Archäologen konnten aber einen Vorgängerbau nachweisen, der bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht und damit in die Frühzeit des Christentums im Lipperland. Eine neue Broschüre in der beliebten Reihe „Lippische Kulturlandschaften“ bietet nun erstmals ausführliche Informationen über die altehrwürdige Kirche in Heiligenkirchen. Herausgegeben wird sie vom Lippischen Heimatbund und der ev.-reformierten Kirchengemeinde Heiligenkirchen, den Text verfasste der Historiker Roland Linde und die Fotos steuerte Uwe Standera bei. Die Broschüre informiert über die Baugeschichte und Ausgrabungsergebnisse ebenso wie über die Kirchenausstattung, beispielsweise das Nischengemälde der „Geißeln Christi“ aus dem 15. Jahrhundert, die Relikte der früheren Gruft der Hornoldendorfer Adelsfamilie von Hammerstein und die aus Bösingfeld stammenden Barockorgel, die hier seit 1973 eine neue Heimat gefunden hat. Im zweiten Teil geht Linde dann auf Heiligenkirchen und den Raum Detmold in den Zeiten Karls des Großen (768-814) und Bischof Meinwerks von Paderborn (1009-1036) ein. Karl errang 783 im Detmold-Gau „am Berg Osning“ in offener Feldschlacht einen wichtigen Erfolg über die gegnerischen Sachsen. Im Jahr 799 weihte Papst Leo am Rande seines historischen Treffens mit Karl einen Altar im Detmold-Gau, den Bischof Meinwerk 1023 nach Paderborn in die neu errichtete Abdinghofkirche überführen ließ. Die Frage, wo dieser Altar ursprünglich stand, hat die Forschung immer wieder bewegt. Die Stadt Detmold existierte damals noch nicht, „Detmold“ war vielmehr die Bezeichnung für eine Landschaft. Mehrere Forscher wie der Geograph Adolf Schüttler vertraten die Ansicht, dass die 799 gestiftete Kirche der Vorgängerbau der heutigen Kirche in Heiligenkirchen war. Nach einer Neubewertung aller Quellen kommt Linde zu dem Ergebnis, dass die Detmold-Kirche von 799 sehr wahrscheinlich durch die Entfernung des Altars aufgegeben wurde. Möglicherweise stand sie auf dem Königsberg bei Heiligenkirchen. Die Kirche im Dorf geht dagegen sehr wahrscheinlich auf eine Stiftung des Grafen Bardo († 855) zurück, der auch das Stift Liesborn bei Beckum gründete, das ebenfalls unter dem Schutz der Heiligen Kosmas und Damian stand.   Autor: Linde, Roland

Regulärer Preis: 4,00 €